Svens Blog

Things that really matter...
...at least for me ;-)
April 2014
SunMonTueWedThuFriSat
12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
27282930
< Mar   May >

[Recent Entries]
[Entry Index]

Administration
[Login]
Recent Entries
Topics
Andere Blogs
RSS 2.0 Feed

Valid CSS!
Valid XHTML 1.0!
Valid RSS!

No software patents!
Campaign for a Non-Browser Specific WWW
darkerradio - DIE Alternative im Netz - Tune In, Turn On, Burn Out
Some rights reserved
Aktion UBERWACH!
Play Ogg!
  kreativer Umgang mit der Internetzensur
23. April 2009, 11:36AM
Posted By Sven Krohlas
Aktuell wird ja unter massiver Anwendung von Lügen versucht eine Zensur in Deutschland aufzubauen. Das BKA wird die Gewaltenteilung aufbrechen, eine geheime Seite von verbotenen Websites erstellen und deren Filterung anordnen sowie überwachen. Die Koalition ist sich hier vor der Wahl einig, dass dabei eine Unzahl an Gesetzen gebrochen und die Verfassung zu weiten Teilen außer Kraft gesetzt wird interessiert niemanden mehr. Besonders gut zeigt dies folgende Aussage von unserer Justiziministerin Brigitte Zypries:
Eine Strafbarkeit liege schon in dem Moment vor, wenn nicht nachgewiesen werden könne, dass es sich um ein Versehen oder eine automatische Weiterleitung gehandelt habe. (Quelle)
Unschuldsvermutung, anybody? Aber Grundrechte sind ja offenbar unserer politischen Führung inzwischen völlig egal.


Damit stellt sich die Frage: was tun?

Man kann recht einfach das System, das hier aufgebaut werden soll gegen sich selbst verwenden.

Ziel null: wir sperren Politiker von unseren Webseiten aus. Wenn Anfragen von bekannten Adressbereichen der freiheitsfeindlichen Ministerien kommen werden diese weitergeleitet auf eine STOPP-Seite für Verfassungsfeinde, -beuger und -brecher. Mit eienr netten Erklärung, dass wir solche Leute nicht unterstützen und sie somit die Dienste dieser Website nicht in Anspruch nehmen dürfen. Dazu bedarf es einer netten STOPP-Seite und etwas .htaccess-Magic. Fertig.

Ziel eins: Sperren werden anhand von Domains vorgenommen, offenbar durch Manipulation der DNS-Auflösung. Wir müssen also große Seiten auf die Sperrlisten bekommen. Wikipedia, Youtube, Google, T-Online, N-TV, etc. Dies wird dafür sorgen, dass große Teile der Bevölkerung die Filter am eigenen Leib erfahren dürfen. Die Akzeptanz wird sinken.

Ziel zwei: Regierungswebseiten müssen auf die Liste. Bevorzugt jede von Personen und Parteien, die sich antidemokratisch verhalten und die Grundrechte mit Füßen treten. Davon haben wir in der Regierung ja genug. Ziel eins und zwei sind durch gezielte Hacks, XSS und Social Engineering erreichbar.

Ziel drei: gezielter Politikerabschuss. Da es nahezu nicht nachweisbar ist, ob eine Website gezielt oder durch Weiterleitung aufgerufen wurde kann man ja Politikern Links zu Weiterleitungen schicken, die nur von bestimmten IP-Adressbereichen ausgeführt werden. Etwas .htaccess-Magic, Vielleicht auch mit einem Counter, dass es nicht die Sekretärin erwischt und die Falle erst beim zweiten Aufruf zuschnappt: fertig wiederhergestellt ist die Demokratie, das Volk kann unliebsame Politiker einfach per Link abstrafen! Alternativ können die Politiker als Gegenbeweis sämtlichen Traffic protokollieren, aber was da dann alles rauskommen würde wäre sicher auch sehr nett...



Das Netz ist kein rechtsfeier Raum. Das Netz ist ein eigener Rechtsraum. Wer diesen angreift wird angegriffen. Unabhängigkeit dem Cyberspace!
[Permalink]   [Comments (2)]   [Add Comment]   [Trackback]   [Google]   (397 Words)
23. April 2009, 9:13PM
Comment by saibot

Bitte nicht Wikipedia zuspammen!

Wikipedia wird von freiwillig u. ehrenamtlich arbeitenden Benutzern betreut, und von einer gemeinnützigen Organisation betrieben. Vandalismus (d.h. destruktive Bearbeitungen), die möglicherweise strafbare Handlungen beinhalten schaden Wikipedia doppelt: (1) Die Community muss sich um die Beseitigung von Vandalismus kümmern. Die dafür aufgewendete Arbeitskraft fehlt an anderer Stelle (z.B. der Verbesserung der Artikel). (2) Mögliche Rechtsstreitigkeiten können den Betreiber (die Wikimedia Foundation) finanziell stark belasten.Mal sehen, vielleicht reicht ja schon Virgin Killer aus, um Wikipedia auf die Sperrliste zu bekommen... http://en.wikipedia.org/wiki/Internet_Watch_Foundation_and_WikipediaUnd wenn nicht, dann gibt es für Black Hat Hacker sicherlich spannendere und herausforderndere Ziele als den Edit-Button bei Wikipedia.
  [Permalink]  [Reply]    (101 Words)
25. April 2009, 1:16AM
Comment by Torwart

Ziel Null finde ich eine gute Idee, gibts schon Beisspiel-Stopp-Seiten?Und dazu braucht man nicht unbedingt die .htaccess File, da reicht auch ein bisschen entsrechendes PHP oder eure andere geliebte Serverseitige Scriptsprache...

Gruss

Torwart
  [Permalink]  [Reply]    (31 Words)