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Monday, 6. February 2012
  Spaß mit Haushaltsgeräten...
6. February 2012, 11:38AM
Posted By Sven Krohlas

Sehr geehrte Damen und Herren,

folgendes ereignete sich mit dem beigelegten Gerät, seines Zeichens ehemals ein Haartrockner:

Als ich vergangenen Sonntag Vormittag nach einer wohltuenden Dusche das bisher zuverlässig Warmluft spendende Werkzeug im Wohnzimmer an eine Steckdose anschloss hatte ich noch keine Ahnung von dem Übel und Grauen, das mich und meine zwei Katzen gleich darauf ereilen sollte.  Während ich fönenderweise an den Morgenkaffee zum wach werden dachte, hegte der Haartrockner offenbar andere Pläne und beschloss, neben meinem rechten Ohr, seinen Dienst einzustellen. Bekannt gab er dies effektvoll durch einen lauten Knall, Funkenschlag und einer kleinen, der Größe des Ereignisses jedoch angemessenen, Rauchwolke.

Keine Angst, weder meinen Katzen noch mir ist dabei etwas Ernsthaftes passiert. Nur der Computer im Wohnzimmer stellte seine Musikbeschallung auf Grund mangelnder Stromversorgung auf Grund einer herausgeflogenen Sicherung auf Grund eines explodierenden Haarföns zur Dramaturgie passend ein. Auch konnte ich keinen kausalen Zusammenhang zwischen dem Verhalten des Föns und dem am gleichen Tag stattgefundenen Wasserrohrbruch in der Küche herstellen. Schade eigentlich. ;-) Immerhin konnte ich mir den Morgenkaffee sparen, denn wach war ich nun.

Wie telefonisch besprochen sende ich den Übeltäter unfrei an seinen Geburtsort zurück. Ich wünsche viel Spaß bei der Obduktion, besonders empfehle ich einen Blick auf die Innereien unterhalb des Gebläsestärkekippschalters. Am oberen Teil des Schalters kann man schöne Verbrennungsspuren, hervorgerufen durch herausschlagende Funken, vorfinden.

Über ein Austauschgerät würde ich mich sehr freuen, denn bei diesen Temperaturen würde ich ungern mit nassen Haaren auf der Straße herumlaufen müssen.

Das geht jetzt so an den Hersteller, alternativ hätte ich die Garantiekarte suchen und ausfüllen können...

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Saturday, 14. February 2009
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14. February 2009, 12:31AM
Posted By Sven Krohlas
Ich war dabei!
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Thursday, 12. February 2009
  Nerds are the better Lovers
12. February 2009, 11:22AM
Posted By Sven Krohlas
Dass wir Linuxer die besseren Köche sind ist ja bereits bekannt, neueste Studien zeigen auch: Nerds are the better Lovers. Man müssen wir toll sein. :)
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Monday, 26. January 2009
  Dead Tree Reviews, Part 2: Constantin Gillies: Extraleben
26. January 2009, 06:12PM
Posted By Sven Krohlas
"Ein Abenteuerroman für die Generation Comodore 64" lautet der Abschlusssatz des Teasers auf dem Buchrücken. Und genau das scheint er zu sein.

Die Storyline erfüllt schon so einige Klischees. Zwei befreundete Geeks Anfang 30 entdecken bei einem ihrer Retrospieletreffen eine versteckte Nachricht in einem alten C64-Spiel. Von dieser angespornt suchen sie auf einer Art Schnitzeljagd nach weiteren Hinweisen, sowohl virtuell als auch auf einem wochenlangen Trip durch die USA.

Das besondere an dem Buch ist weniger die Handlung, als die vielen Rückblicke der Protagonisten in die Zeit von Pac-Man und Co. Das (gefühlte) halbe Buch besteht aus Anekdoten aus den 80ern aller Art, sei es aus der damaligen (Spielhallen-)Gaming-Szene oder kulturell. Erfrischend wirken auch die unübersetzten Dialoge beim Trip durch die Staaten. Die Generation C64 spricht eben auch Englisch.

Ich würde mich zwar eher zur späten 8 Bit/frühen 16 Bit Generation zählen (damals, als NES nicht mehr neu und das SNES der allerletzte Schrei war), weshalb wohl auch einige Anekdoten unverstanden an mir vorübergegangen sind, trotzdem kann ich das Buch guten Gewissens empfehlen.

Ready, Player One?
Ready, Player Two?
Start.

Constantin Gillies: Extraleben, ISBN: 978-3-9811417-5-7, CSW-Verlag
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Friday, 23. January 2009
  Dead Tree Reviews, Part 1: Erich Mühsam: Tagebücher 1910-1924
23. January 2009, 05:47PM
Posted By Sven Krohlas
Nachdem ich die doch interessante Aufzeichnung des Vortrags am 25C3 über die Tagebücher Erich Mühsams gesehen hatte konnte ich nicht wiederstehen und habe mir die Version auf totem Baum besorgt.

Mühsam war zu Zeiten der Weimarer Republik ein anarchistisch-kommunistischer Publizist und ist mit dieser politischen Einstellung, wie man sich sicher Vorstellen kann, an einigen Stellen angeeckt, bevor er bereits 1934 von den Nazis im KZ Oranienburg ermordet wurde.

Seine Tagebücher lassen sich grob in zwei Abschnitte Aufteilen. In den Jahren 1910 bis 1919 beschreibt er größtenteils sein "revolutionäres" Handeln in München mit vielen Vorträgen, Publikationen, Schäferstündchen, Geldsorgen, etc. Diese geben einen interessanten Einblick in die Zeit aus der Sicht eines einzelnen Bürgers. Dass man sich mit Tripper rumschlagen muss kann man sich heutzutage ja kaum noch vorstellen...

Die Jahre ab 1920 verbringt er in Festungshaft, wo die im Vortag beschriebenen Auswirkungen der Beschlagnahmung seiner Tagebücher sichtbar werden. Ein grausiges Beispiel für die Wirkung staatlicher Besitzlung, gepaart mit Zensur. Seine intimen Aufzeichnungen werden gegen ihn verwendet, während zeitgleich Zeitungen und Briefverkehr zensiert werden, um ihm möglichst wenig Möglichkeit zur Gegenwehr zu lassen. Zusätzlich werden die Gefangenen durch verschiedene Strafmaßnahmen malträtiert.

Äußerst faszinierend sind die von ihm damals propagierten politischen Thesen. Beispielsweise, dass das (Lumpen-)Proletariat Kriege durch einen Generalstreik in den betroffenen Ländern verhindern soll. Oder dass es zu einer Revolution nur 1% der Bevölkerung braucht. Denn weitere 5% schließen sich auf der Straße an, 90% ignorieren die Ereignisse und somit hat man schon eine Mehrheit hinter sich (Eintrag 3. August 1921). Heute würde kaum jemand solche Ideen ernsthaft vertreten, aber interessante Gedankenspiele bleiben sie immernoch.

Anhand seiner andauernden Geldprobleme wird klar, dass er seine Ideen nicht nur von den vielen Rednerbühnen herab predigt, sondern diese auch versucht vorzuleben. Obwohl er kaum genug hat um sich selbst auf den Beinen zu halten hilft er seinen Bekannten ständig finanziell aus, einigen auch auf regelmäßiger Basis. Dabei lebt er vom Geld des Vaters, weniger von seinen wenig erfolgreichen Publikationen wie Gedichten und anarchistischen Zeitschriften.

Genau dieser ihn doch so sympatisch machende Ideaslismus wird ihm zum Problem, als er nach dem Fall der Münchner Räterepublik 1919 in die Haft kommt. Bei jeder Haftanstalt von den anderen politischen Gefangenen erst jubelnd begrüßt spaltet sich relativ schnell das Lager. Denn nur wenige Mitgefangene können und wollen seine idealen Vorstellungen auch so ausleben wie Mühsam und so schafft er sich bald Feinde, von denen einige sogar die Seite bis hin zur gerade aufsteigenden NSDAP (deren Bewegung er als "Konterrevolution" abtut) wechseln. Als beispielsweise einige Gefangene, entgegen früheren Absprachen, einen Hungerstreik beginnen boykottiert Mühsam diesen und schreibt am 6. Juni 1921 aus der Einzelhaft:
Aber ich kann nicht etwas tun, was gegen meine Überzeugung geht, vorallem kann ich meine nächsten Kameraden, die die meiner Ansicht nach richtige Haltung einnehmen, nicht um der solidarischen Geste willen desavouieren.
Schließen möchte ich mit einem Auszug über seine Gegner am 10. März 1922, der auch sehr viel über seine Ansicht zu sich selbst verrät:
Nur eins weiß ich: möge mich schließlich an die Wand stellen, wer mag - erschossen kann ich immer nur von rechts werden.


Erich Mühsam Tagebücher 1910-1924, ISBN: 3-423-13219-1, Deutscher Taschenbuch Verlag (dtv)
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Tuesday, 20. January 2009
  Studioraubtier
20. January 2009, 11:28PM
Posted By Sven Krohlas
Es wurden keine mit Ihrer Suchanfrage - studioraubtier - übereinstimmenden Dokumente gefunden.
Jetzt aber!

Und nein, das hat nix mit Damen in enger Lackbekleidung zu tun...

Studioraubtier!
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Thursday, 4. December 2008
  Habaneroflockensalat
4. December 2008, 11:11PM
Posted By Sven Krohlas
Es wurden keine mit Ihrer Suchanfrage - habaneroflockensalat - übereinstimmenden Dokumente gefunden.
Jetzt aber!

Und nein, ich glaube das wäre selbst mir zu scharf...
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Saturday, 4. October 2008
  Backen für eilige
4. October 2008, 07:06PM
Posted By Sven Krohlas
Chocolate Cake In 5 Minutes! Getestet, für essbar befunden. Ist aber ein wenig langweilig, nächstes mal wird er mit Chili und/oder Schokoflocken veredelt.
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Monday, 12. May 2008
  last.fm
12. May 2008, 09:33PM
Posted By Sven Krohlas
Are you Georg Friedrich Händel?
Upload this album here
Ich krieg mich nicht mehr...

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Thursday, 27. March 2008
  CeBIT Nachtrag
27. March 2008, 11:35AM
Posted By Sven Krohlas
Der Beweis.
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