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        <title>Svens Blog - Linuxeinstieg</title>
        <description>Things that matter... at least for me ;-) - Linuxeinstieg</description>
        <link>http://krohlas.de/blog/?tid=5</link>
        <lastBuildDate>Mon, 16 Jul 2007 14:11:01 +0100</lastBuildDate>
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        <language>de-DE</language>
        <copyright>Copyright 2007, Sven Krohlas</copyright>
        <managingEditor>sven@asbest-online.de</managingEditor>
        <webMaster>sven@asbest-online.de</webMaster>
        <docs>http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss</docs>
        <item>
            <title>Kleine Tools, vorallem für die Kommandozeile</title>
            <link>http://krohlas.de/blog/?eid=236</link>
            <description>&lt;a href=&quot;http://forum.mods.de/bb/thread.php?TID=166357&quot;&gt;Sehr interessanter Thread.&lt;/a&gt;</description>
            <pubDate>Sun, 15 Jul 2007 15:10:37 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>scp und Doppelpunkte in Dateinamen</title>
            <link>http://krohlas.de/blog/?eid=232</link>
            <description>So, vielleicht kann ich mir die &lt;a href=&quot;http://www.openssh.com/de/faq.html#2.13&quot;&gt;Lösung&lt;/a&gt; endlich merken, wenn ich sie mal gebloggt habe. Zumindest weiß ich dann aber wo ich nachsehen muss...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;
$ scp ./source:file sshserver:
&lt;/blockquote&gt;</description>
            <pubDate>Thu, 21 Jun 2007 09:32:59 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Internet Explorer unter Linux</title>
            <link>http://krohlas.de/blog/?eid=114</link>
            <description>Als Webdesigner kennt man das Problem: der Internet Explorer wird immernoch von &lt;a href=&quot;http://www.w3schools.com/browsers/browsers_stats.asp&quot;&gt;einer Mehrheit&lt;/a&gt; der Internetbenutzer verwendet, man sollte seine Seiten also damit testen, aber es gibt ihn einfach nicht für ordentliche Betriebssysteme. Was tun?&lt;br/&gt;
&lt;br/&gt;
Schon länger ist bekannt, dass er unter &lt;a href=&quot;http://winehq.org&quot;&gt;Wine&lt;/a&gt; laufen soll. Mich hat nur immer der angeblich so große Aufwand davon abgehalten das zu überprüfen. Wie ich vorgestern herausgefunden habe beträgt dieser &quot;große Aufwand&quot; gerade einmal fünf Minuten Zeit...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber eins nach dem anderen. Vor einigen Tagen habe ich auf kde-apps.org eine nette Anwendung gefunden: &lt;a href=&quot;http://kde-apps.org/content/show.php?content=40360&quot;&gt;Preview in IE for Quanta Plus&lt;/a&gt;. Man muss dazu sagen, dass &lt;a href=&quot;http://quanta.kdewebdev.org/&quot;&gt;Quanta Plus&lt;/a&gt; mein bevorzugter Editor für (X)HTML und ähnliches darstellt.&lt;br/&gt;
&lt;br/&gt;
Also das ding mal runtergeladen und einen Blick in die README geworfen. Dort war nun erwähnt, dass diese tolle Quanta-Modifikation auf &lt;a href=&quot;http://www.tatanka.com.br/ies4linux/index-en.html&quot;&gt;IEs4Linux&lt;/a&gt; basiert. Aha.&lt;br/&gt;
&lt;br/&gt;
IEs4Linux ist ein Skript, das nach dem Aufruf vollautomatisch den Internet Explorer 5, 5.5 und 6 auf dem System installiert (auf Wunsch auch mit Flash-Support). Dabei werden dann drei kleine Skripte in ~/bin abgelegt, dank denen sich die verschiedenen Versionen komfortabel mit &quot;ie5&quot;, &quot;ie55&quot; beziehungsweise &quot;ie6&quot; aufrufen lassen. Achja, natürlich läuft der Explorer dann unter Wine. Und wie! Zeitaufwand: fünf Minuten.&lt;br/&gt;
&lt;br/&gt;
Ich muss sagen es &lt;a href=&quot;http://krohlas.de/ie6-linux.png&quot;&gt;läuft einwandfrei&lt;/a&gt;. Kann man unter Windows eigentlich &lt;a href=&quot;http://krohlas.de/ie6+ie55+ie5-linux.png&quot;&gt;mehrere Versionen vom IE gleichzeitig&lt;/a&gt; betreiben? ;-)</description>
            <pubDate>Fri, 09 Jun 2006 07:08:38 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Software testen mit Klik</title>
            <link>http://krohlas.de/blog/?eid=68</link>
            <description>Heute habe ich zum ersten mal eine Möglichkeit ausprobiert Software wirklich idiotensicher auszutesten: &lt;a href=&quot;http://klik.atekon.de/&quot;&gt;klik&lt;/a&gt;. Das Prinzip ist einfach: Mit einem Klick auf der Website lädt der Client alle benötigten Pakete herunter, wirft sie nach /tmp und führt das gewünschte Programm von dort aus. In der englischen Wikipedia wird das &lt;a href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/Klik_(packaging)&quot;&gt;kurz erklärt&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Installation des Clients verlief problemlos (und ist auch recht einfach: ein &quot;wget klik.atekon.de/client/install -O -|sh&quot; dürfte so ziemlich jeder an die Kommandozeile geschickt bekommen). Er integriert sich schön in den Konqueror, der daraufhin beim Aufruf einer klik://-URL brav den Client startet. Dieser holt sich nun die benötigten Daten und lässt die ausgewählte Appllikation laufen. Nachdem diese beendet wird ist der Spuk dann auch schon vorbei. Soviel zur Theorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Praxis sah die Sache dann leider anders aus. Dass &lt;a href=&quot;http://amarok-svn-nightly.klik.atekon.de/&quot;&gt;amaroK SVN&lt;/a&gt; via klik nicht funktioniert habe ich etwas enttäuscht festellen müssen. Warum erklärt der &lt;a href=&quot;http://www.kdedevelopers.org/node/1837&quot;&gt;Maintianer von klik in seinem Blog&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
Schade eigentlich. Aber neugierig wie ich war musste ich dann natürlich noch andere Pakete austesten. Die &lt;a href=&quot;http://kword.klik.atekon.de/&quot;&gt;stabile Version von amaroK&lt;/a&gt; war mir dann etwas zu alt. &lt;a href=&quot;http://kword.klik.atekon.de/&quot;&gt;KWord&lt;/a&gt; wollte nicht laufen. &lt;a href=&quot;http://kalzium.klik.atekon.de/&quot;&gt;Kalzium&lt;/a&gt; lief zumindest einige Zeit bis es von sich aus das zeitliche segnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach diesem kurzen Test das Fazit für mich: wirklich nette Idee, aber zumindest auf meinem System scheinen doch einige Programme nicht zu laufen. Vielleicht tut es ja bei euch besser und/oder entwickelt sich noch.</description>
            <pubDate>Sun, 05 Mar 2006 19:16:15 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Linuxeinstieg: Prozesse</title>
            <link>http://krohlas.de/blog/?eid=56</link>
            <description>Man kennt das Problem: Ein Programm ist abgestürzt und will sich nichtmehr neu starten lassen, oder falls doch funktioniert es nicht richtig. Ein häufig auftretendes Problem beispielsweise mit amaroK oder Firefox. amaroK weigert sich nach einem Absturz Musik zu spielen, Firefox will das zuletzt benutzte Profil nicht öffnen. Doch was tun?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Grund liegt hierfür oft in zum Programm gehörenden Prozessen, die den Absturz überlebt haben, fröhlich weiterlaufen und den Zugriff auf benötigte Ressourcen blockieren. Unter Windows ruft man den Taskmanager auf und schießt die Überbleibsel einfach ab. Unter Linux ebenso: STRG+ESC liefert unter KDE die Prozesstabelle, mit der man auf nahezu gleichem Weg zum Ziel kommt. Doch was tun wir dabei eigentlich?&lt;br/&gt;
&lt;br/&gt;
Sehen wir uns die Tabelle mal etwas genauer an. In der ersten Spalte sehen wir den Namen des Prozesses. Darauf folgt eine für jeden Prozess eindeutige Prozess-ID (PID). Schließlich gibt es noch Spalten für den Ressourcenverbrauch und den Benutzer unter dessen Rechten der Prozess läuft.&lt;br/&gt;
&lt;br/&gt;
Wir halten dabei fest: jeder Prozess hat eine Prozess-ID (PID).&lt;br/&gt;
&lt;br/&gt;
So, wie kommt man nun mit Standardwerkzeugen an der Kommandozeile an diese Informationen? Ganz einfach. :-)&lt;br/&gt;
&lt;br/&gt;
top: liefert eine Übersicht über laufende Prozesse, sortierbar nach Ressourcenverbrauch.&lt;br/&gt;
ps: liefert eine Liste der laufenden Prozesse. &quot;ps aux&quot; ist eine häufig empfohlene detailiertere Darstellung.&lt;br/&gt;
pstree: liefert den kompletten Prozessbaum, &quot;pstree -p&quot; auch mit PID.&lt;br/&gt;
&lt;br/&gt;
Wie immer erhält man mit &quot;man &amp;lt;Befehl&amp;gt;&quot; weitere Informationen.&lt;br/&gt;
&lt;br/&gt;
So, und zum Abschluss: Wie beende ich jetzt an der Kommandozeile Prozesse?&lt;br/&gt;
&lt;br/&gt;
Hierfür gibt es zwei beliebte Wege:&lt;br/&gt;
kill &amp;lt;PID&amp;gt;: beendet den Prozess mit der angegebenen Prozess-ID.&lt;br/&gt;
killall &amp;lt;Prozess&amp;gt;: beendet alle Prozesse mit Namen &quot;Prozess&quot;.&lt;br/&gt;
&lt;br/&gt;
Dabei senden die beiden Programme ein sogenanntes Signal an die angegebenen Prozesse. Standardmäßig ist dies ein SIGTERM, welches den Prozess veranlassen soll sich selbst zu beenden. Hilft auch das nichtmehr so bleibt als letztes Mittel ein SIGKILL, welches nicht vom Prozess abgefangen werden kann: killall -9 &amp;lt;Prozess&amp;gt;, kill -s KILL &lt;PID&gt;.&lt;br/&gt;
Ja, einen Mechanismus zum Versenden von Signalen nach nur einem einzigen davon zu benennen ist etwas unintuitiv, das muss man wohl zugeben. Die deutsche Wikipedia hat eine &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Signal_%28Computer%29&quot;&gt;Liste von Signalen&lt;/a&gt;, leider noch recht unkommentiert. &quot;kill -l&quot; liefert sie auch.
&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;
Bisherige Artikel aus der Linuxeinstieg-Reihe:&lt;br/&gt;
&lt;a href=&quot;http://krohlas.de/blog/?eid=54&quot;&gt;Geschichte von GNU/Linux, soziale und ethische Aspekte von freier Software&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;
&lt;a href=&quot;http://krohlas.de/blog/?eid=32&quot;&gt;Runlevel&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;
&lt;a href=&quot;http://krohlas.de/blog/?eid=29&quot;&gt;Rechte unter Unix, Teil 2&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;
&lt;a href=&quot;http://krohlas.de/blog/?eid=22&quot;&gt;Rechte unter Unix&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;
&lt;a href=&quot;http://krohlas.de/blog/?eid=21&quot;&gt;Softwareinstallation&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;
&lt;a href=&quot;http://krohlas.de/blog/?eid=12&quot;&gt;Was liegt wo?&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;
</description>
            <pubDate>Mon, 30 Jan 2006 12:16:14 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Linuxeinstieg: Geschichte von GNU/Linux, soziale und ethische Aspekte von freier Software</title>
            <link>http://krohlas.de/blog/?eid=54</link>
            <description>Um Linux wirklich zu verstehen braucht es, zumindest meiner Meinung nach, nicht nur technisches Wissen sondern auch Hintergrundinformationen zur Geschichte, zur dahinter stehenden Philosophie und den sich daraus ergebenden sozialen Überlegungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Solche Dinge erscheinen natürlich auf den ersten Blick etwas abstrakt. Uninteressant. Trocken. Doch zum Glück gibt es das Internet. Und im Internet gibt es nicht nur Texte, Bilder und Sound zum runterladen... sondern auch Videos. Hiermit möchte ich zwei Fundstücke vorstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.archive.org/details/codename_gnu_linux&quot;&gt;Codename: Linux (2001)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Eine interessante Dokumentation von Arte über die Geschichte von Linux. Ethische und gesellschaftliche Aspekte werdem am Rande angeschnitten. Gut finde ich die große Zahl an bekannten Entwicklern, die dort zu Wort kommen. Damit lernt man auch mal so nebenbei die wichtigsten Namen kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.archive.org/details/punkcast905&quot;&gt;Richard M Stallman - 'What's GNU?' (2006)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Dieser Film ist die Aufnahme einer Rede, die Stallman, der Begründer des Copyleft-Prinzips und des GNU-Projekts, Anfang 2006 gehalten hat. Hierbei geht es hauptsächlich um die philosophischen/ethischen Grundlagen freier Software und deren Konsequenzen. Die Rede ist auf englisch und um einiges tiefergehender als der erste Film. Den sollte man sich auf jeden Fall zuerst ansehen, wenn man vorher noch nichts vom Thema gehört hat.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Bisherige Artikel aus der Linuxeinstieg-Reihe:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://krohlas.de/blog/?eid=32&quot;&gt;Runlevel&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://krohlas.de/blog/?eid=29&quot;&gt;Rechte unter Unix, Teil 2&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://krohlas.de/blog/?eid=22&quot;&gt;Rechte unter Unix&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://krohlas.de/blog/?eid=21&quot;&gt;Softwareinstallation&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://krohlas.de/blog/?eid=12&quot;&gt;Was liegt wo?&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
</description>
            <pubDate>Mon, 23 Jan 2006 16:45:01 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Linuxeinstieg: Runlevel</title>
            <link>http://krohlas.de/blog/?eid=32</link>
            <description>Folgendes Problem: ein bestimmter Dienst, beispielsweise ein FTP-Server, das ISDN-Subsystem oder die grafische Oberfläche, soll beim Booten gestartet werden. Wie geht man dabei vor?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zuallererst der übliche Hinweis: die meisten Distributionen haben wunderschöne grafische Frontends (beispielweise der Runleveleditor in YaST unter SuSE) für diese Aufgaben, hier werden jedoch auch Hintergründe beleuchtet. Wie immer beziehen sich die Angaben auf SuSE Linux, sie dürften jedoch leicht sinngemäß auch auf andere Distributionen übertragen lassen.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Dazu werfen wir einen Blick auf den Bootprozess unter Linux. Nachdem der Kernel gestartet ist und seine Arbeiten erledigt hat startet er den ersten Userspace-Prozess: init, &quot;die Mutter aller Prozesse&quot;. Danach ist es die Aufgabe von init das System in den gewünschten Zustand zu bringen. Hierzu kennt init verschiedene sogenannte &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Runlevel&quot;&gt;Runlevel&lt;/a&gt;, die sich einzeln konfigurieren lassen:
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Runlevel 0: ausgeschaltetes System&lt;br /&gt;
Runlevel S: Einzelbenutzerbetrieb ohne Netzwerk&lt;br /&gt;
Runlevel 1: Einzelbenutzerbetrieb ohne Netzwerk&lt;br /&gt;
Runlevel 2: Mehrbenutzerbetrieb&lt;br /&gt;
Runlevel 3: Mehrbenutzerbetrieb mit Netzwerk&lt;br /&gt;
Runlevel 4: nicht definiert&lt;br /&gt;
Runlevel 5: Mehrbenutzerbetrieb mit Netzwerk und grafischer Oberfläche&lt;br /&gt;
Runlevel 6: Neustart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
In der Datei /etc/inittab steht dabei der Runlevel, in den das System standardmäßig gesetzt wird, beispielweise:
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
# The default runlevel is defined here&lt;br /&gt;
id:5:initdefault:
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Welche Dienste nun in welchem Runlevel gestartet werden lässt sich im Verzeichnis /etc/init.de/ festlegen. Dort liegt eine Unmenge an Skripten herum, benannt nach einem Dienst, den sie starten bzw stoppen können. Des weiteren haben wir dort Unterverzeichnisse &quot;rc0.d&quot; bis hin zu &quot;rc6.d&quot;. Diese Unterverzeichnisse sind nun der Schlüssel für unser Problem: die dort verlinkten Skripte führt init beim Betreten des jeweiligen Runlevels aus.
Dabei hält sich init an folgende Konvention: Links, deren Name mit einem K beginnen beenden (killen) einen Dienst, die mit S beginnenden starten ihn. Die Zahl dahinter gibt die Reihenfolge an, in der die Skripte ausgeführt werden. Es wäre ja schließlich unsinnig einen Webserver zu starten wenn noch nichtmal das Netzwerk läuft...
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Einen neuen Dienst fügt man nun einfach hinzu, indem man im entsprechenden Verzeichnis den passenden Link einfügt:
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
sven@linux:/etc/init.d/rc3.d&gt; ln -s ../alsasound S12alsasound
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
würde beispielsweise das ALSA-Soundsystem im Runlevel drei starten.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
In Zukunft wird sich hier jedoch einiges tun: da init streng alle Skripte nacheinander und nichts gleichzeitig ausführt dauert der Bootprozess unnötig lange. Andere Projekte arbeiten bereits an erfolgsversprechenden, besseren Konzepten.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Bisherige Artikel aus der Linuxeinstieg-Reihe:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://krohlas.de/blog/?eid=29&quot;&gt;Rechte unter Unix, Teil 2&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://krohlas.de/blog/?eid=22&quot;&gt;Rechte unter Unix&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://krohlas.de/blog/?eid=21&quot;&gt;Softwareinstallation&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://krohlas.de/blog/?eid=12&quot;&gt;Was liegt wo?&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;</description>
            <pubDate>Sun, 04 Dec 2005 10:05:57 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Linuxeinstieg: Rechte unter Unix, Teil 2</title>
            <link>http://krohlas.de/blog/?eid=29</link>
            <description>Nachdem die Antwort auf die Frage, wie man denn nun die Rechte ändert doch ein wenig kurz ausgefallen ist werde ich darauf nochmal ein wenig eingehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was klar sein dürfte: grafische Dateimanager erlauben das Ändern von Rechten mit wenigen Klicks. Beispielweise im Konqueror bei den Eigenschaften der Datei. Aber wir wollen ja ein wenig tiefer gehen.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
An der Kommandozeile haben wir:&lt;br /&gt;
chmod: ändert die Zugriffsrechte (change mode)&lt;br /&gt;
chown: ändert den Besitzer (change owner)&lt;br /&gt;
chgrp: Ändert die Gruppe (change group)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die letzten beiden sind recht schnell am Beispiel erklärt: &quot;chown sven meine_tolle_datei&quot; setzt den Besitzer von meine_tolle_datei auf den Benutzer sven. Nach dem selben Schema funktioniert auch chgrp.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Deutlich interessanter ist chmod.
Wie bereits im &lt;a href=&quot;http://krohlas.de/blog/?eid=22&quot;&gt;ersten Teil&lt;/a&gt; gesehen haben wir drei Blöcke an Rechten: die für den Besitzer, die für die Gruppe und den Rest. Des weiteren haben wir drei grundlegende Attribute: ausführen, schreiben, lesen. Bei jeder Änderung eine ellenlange Maske à la &quot;rwxr-xr-x&quot; einzugeben wäre reichlich fehleranfällig. Deshalb stellt man sich die einzelnen Attribute für jeden Block als Binärzahl vor und addiert sie auf den gewünschten Wert. Ausführen hat dann den Wert 1, schreiben die 2 und lesen 4. und Keine Angst, das klingt schlimmer, als es ist...
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Also, ein Beispiel: wir wollen den Besitzer einer Datei alles mit ihr machen lassen, die Gruppe soll lesen und ausführen können, der Rest nichts von alledem.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
sven@linux:~&gt; touch test&lt;br /&gt;
sven@linux:~&gt; ls -al test&lt;br /&gt;
-rw-r--r-- 1 sven users 0 2005-11-28 12:50 test&lt;br /&gt;
sven@linux:~&gt; chmod 750 test&lt;br /&gt;
sven@linux:~&gt; ls -al test&lt;br /&gt;
-rwxr-x--- 1 sven users 0 2005-11-28 12:50 test&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
So, nochmal zum Mitschreiben: zuerst wird die Datei &quot;test&quot; angelegt. Die Rechte, die standardmäßig vergeben werden passen uns nicht. Also setzen wir die Rechte für den Besitzer auf 7 (=ausführen+schreiben+lesen=1+2+4), für die Gruppe auf 5 (=ausführen+lesen=1+4) und für den Rest auf 0.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Gelegentlich leist man in Anleitungen die Aufforderung eine Datei ausführbar zu machen. Damit ist dann folgendes gemeint:
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
sven@linux:~&gt; chmod 000 test&lt;br /&gt;
sven@linux:~&gt; ls -al test&lt;br /&gt;
---------- 1 sven users 0 2005-11-28 12:50 test&lt;br /&gt;
sven@linux:~&gt; chmod +x test&lt;br /&gt;
sven@linux:~&gt; ls -al test&lt;br /&gt;
---x--x--x 1 sven users 0 2005-11-28 12:50 test&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wie wir sehen setzt ein &quot;chmod +x test&quot; für alle Benutzer die Rechte zum Ausführen der Datei.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
So, das dürfte für den Anfang wirklich reichen, im Netz gibt es noch viele detailliertere Artikel zu dem Thema und die Referenzquelle &quot;man chmod&quot; gibt auch gern weitere Auskünfte.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Bisherige Artikel aus der Linuxeinstieg-Reihe:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://krohlas.de/blog/?eid=22&quot;&gt;Rechte unter Unix&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://krohlas.de/blog/?eid=21&quot;&gt;Softwareinstallation&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://krohlas.de/blog/?eid=12&quot;&gt;Was liegt wo?&lt;/a&gt;</description>
            <pubDate>Mon, 28 Nov 2005 11:01:08 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Linuxeinstieg: Rechte unter Unix</title>
            <link>http://krohlas.de/blog/?eid=22</link>
            <description>So, wir kommen zum wahrscheinlich vorletzten Artikel für Linuxeinsteiger: Rechte unter Unix. Da hat man sich mal endlich an die oft empfohlene Kommandozeile getraut und wird von ihr gleich wieder mit Meldungen wie &quot;Keine Berechtigung&quot; verschreckt. Doch, man ahnt es schon, genau das dahinter stehende Konzept macht Linux und andere Unixe deutlich weniger fehleranfällig als Konkurrenzprodukte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ok, eigentlich ist das Rechtesystem mit wenigen Sätzen erklärt. Jeder Benutzer gehört einer oder mehreren Gruppen an. Jede Datei gehört einem Benutzer, zu einer Gruppe und besitzt ein gewisses Muster an Informationen, die angeben was der Besitzer, die Gruppe der Datei und der Rest damit machen darf.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
So kurz kann die Theorie sein, kommen wir zur Praxis. Der böse Benutzer &quot;sven&quot; ist mal neugierig und will in das Homeverzeichnis von &quot;root&quot; spicken:
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
sven@linux:~&gt; cd /root/&lt;br /&gt;
bash: cd: /root/: Keine Berechtigung
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Ups, was ist da passiert? Werfen wir mal mittels &quot;ls -al&quot; einen Blick auf /root/:
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
drwx------ 11 root root 384 2005-10-15 20:35 root
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Was heißt das alles?&lt;/b&gt;
Der erste Block ist das Bereits angesprochene Muster an Informationen. Das erste Zeichen &quot;d&quot; gibt an, dass es sich hierbei um ein Verzeichnis (Directory) handelt. Die nächsten drei Zeichen bestimmen was der Besitzer damit machen darf: Er darf lesen (read), schreiben (write) und ausführen (execute). Die folgenden drei beziehen sich auf die Gruppe, die darf &quot;---&quot;, also garnichts, ebenso wie der Rest, symbolisiert durch die letzten drei Zeichen: &quot;---&quot;.&lt;br /&gt;
Wichtig für uns sind noch die Einträge &quot;root root&quot;: Das Verzeichnis gehört dem Benutzer root und zur Gruppe root.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Tja, so wie es aussieht muss der böse sven wohl doch dort bleiben, wo er hingehört:
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
sven@linux:/home&gt; ls -al&lt;br /&gt;
insgesamt 3&lt;br /&gt;
drwxr-xr-x 3 root root 72 2005-10-09 23:22 .&lt;br /&gt;
drwxr-xr-x26 root root 616 2005-10-12 00:43 ..&lt;br /&gt;
drwxr-xr-x46 sven users 2184 2005-10-15 20:39 sven&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
(Übung für alle Interessierten: was darf Der Benutzer sven alles im oben angezeigten Verzeichnis sven?)
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Und wie ändert man Rechte?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
chmod: ändert die Zugriffsrechte (change mode)&lt;br /&gt;
chown: ändert den Besitzer (change owner)&lt;br /&gt;
chgrp: Ändert die Gruppe (change group)&lt;br /&gt;
man &amp;lt;befehl&amp;gt;: liefert eine schöne Hilfe zu jedem Befehl :-)
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Wo stehen meine Benutzer und Gruppen?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Benutzer: /etc/passwd&lt;br /&gt;
Gruppen: /etc/group&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Im Netz finden sich auch viele ausführlichere Artikel, dieser hier soll nur einen kurzen Überblick geben. Einfach Google befragen, genug Stichwörter dürfte ich ja geliefert haben. :-)</description>
            <pubDate>Sat, 15 Oct 2005 17:58:47 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Linuxeinstieg: Softwareinstallation</title>
            <link>http://krohlas.de/blog/?eid=21</link>
            <description>Soddele, während gerade auf dem zweiten Rechner ein Backup läuft um danach gleich SuSE 10.0 zu installieren kommen wir zu einem der interessantesten Themen für Linuxneulinge: wie bekommt man eigentlich all die schönen Programme auf den Rechner?
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Unter Windows ist es ja ganz einfach: Installationsprogramm laufen lassen und schon ist es fertig installiert. Aber es geht noch einfacher!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Denn der &quot;bevorzugte&quot; Weg Software unter Linux zu installieren ist das Paketverwaltungssystem der Distribution. Und wie läuft das ab? Nun, das ist von Distri zu Distri unterschiedlich. Unter SuSE startet man YaST und kann dort bequem aus den tausenden mitgelieferten Programmen die benötigten auswählen. Danach die CD wieder einlegen und YaST erledigt den Rest. Oder es holt die Pakete aus dem Internet, je nach Einstellung. Keine Fragen nach dem Installationsverzeichnis, dem Installationsumfang, Icons auf dem Desktop...
Bei Debian reicht ein &quot;apt-get &amp;lt;programmname&amp;gt;&quot;, bei Gentoo &quot;emerge &amp;lt;programmname&amp;gt;&quot;,...
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wie funktioniert das?&lt;br /&gt;
Die meisten Linuxdistributionen haben eine Paketverwaltung. Software wird dabei in Paketen ausgeliefert. Ein Paket enthält die zum Programm gehörenden Dateien, Informationen wo diese hinzukopieren sind, Informationen über Abhängigkeiten (schließlich wäre es ja sinnlos ein grafisches Brennprogramm zu installieren wenn noch nichtmal eine grafische Oberfläche da ist...), die dann auch meistens automatisch aufgelöst werden können und noch ein paar weitere Infos. Durch diese Informationen lässt sie die Software auch wieder sauber über die Paketverwaltung entfernen.&lt;br /&gt;
Wichtig ist jedoch eines: Fertige Pakete sollten nur installiert werden, wenn sie auch ausdrücklich für die benutzte Distribution in der benutzten Version gemacht wurden! Sonst kann es zu hässlichen Problemen kommen.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Quellcodearchive (.tar.gz/.tar.bz2/.tgz)&lt;br /&gt;
Eine weitere Installtionsmethode, die man von Windows wohl eher nicht kennt sind Archive mit dem Programmcode. Hierbei geht man folgendermaßen vor:&lt;br /&gt;
1. Entpacken: &quot;tar -zxf &amp;lt;datei&amp;gt;&quot; für .tar.gz- und .tgz-Dateien bzw. &quot;tar -jxf &amp;lt;datei&amp;gt;&quot; für .tar.bz2-Archive.&lt;br /&gt;
2. In das neue Verzeichnis wechseln&lt;br /&gt;
3. ./configure&lt;br /&gt;
4. make&lt;br /&gt;
5. su&lt;br /&gt;
6. make install&lt;br /&gt;
Diese Methode ist recht unkonfortabel aber einfach. Zumindest so lange wie beim vierten Punkt keine Fehler auftauchen. Tipp: meist fehlen dann irgendwelche -devel Pakete. Die dann einfach nachinstallieren (zu Beginn muss man da meist ein wenig raten...). Die installierten Programmdaten sollten danach in /usr/local liegen.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Installer&lt;br /&gt;
Joa, leider gibt es die manchmal auch für Linux. Düften ja bekannt sein.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Fertige Binaries&lt;br /&gt;
Auch etwas bekanntes aus der Windowswelt: entpacken und dann ausführen.</description>
            <pubDate>Sun, 09 Oct 2005 13:07:53 +0100</pubDate>
        </item>
    </channel>
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