Statements zum Ergebnis der Bundestagswahl 2013

Sven Krohlas aus Dettenheim, Kandidat auf Platz 2 der Landesliste Baden-Württemberg, meint:

»Das Wahlergebnis ist äußerst enttäuschend. Trotz Geheimdienstskandalen und Eurokrise haben wir es nicht geschafft, unsere Lösungsvorschläge den Wählern zu vermitteln. In den kommenden vier Jahren werden Maßnahmen wie die Vorratsdatenspeicherung umgesetzt oder die Datenweitergabe an ausländische Geheimdienste fortgesetzt werden. Und dies ohne eine klar für Bürgerrechte stehende Opposition im Parlament.

Wir möchten uns trotz des enttäuschenden Ergebnisses bei allen Wählern für ihr Vertrauen bedanken. Eure Stimme war nicht verschenkt: Wir werden die zusätzlichen Mittel aus der Parteienfinanzierung weiter für unsere gemeinsamen Ziele einsetzen!

Wir werden das Wahlergebnis reflektieren und uns auf die anstehenden Europa- und Kommunalwahlen dementsprechend vorbereiten.«

Harry Botzenhardt, Direktkandidat im Wahlkreis 278 (Bruchsal-Schwetzingen):

»Ein schönes Ergebnis! Leider hat es für uns nicht ganz gereicht. Ein herzliches Danke an alle Wählerinnen und Wähler, die uns mit ihrer Stimme ihr Vertrauen ausgesprochen haben. Vielleicht haben uns die letzten Stimmen der Nichtwähler gefehlt, um aktiv Politik mitgestalten zu dürfen. Das Wahlergebnis ist uns Ansporn, uns weiter zu bemühen, diese Welt ein wenig gerechter und sozialer zu gestalten.«

Christian Alkemper, Direktkandidat im Wahlkreis 272 (Karlsruhe-Land), äußerte sich ähnlich:

»Zunächst möchte ich unseren Wählerinnen und Wählern für das Vertrauen danken, dass sie in uns gesetzt haben. Natürlich bin ich enttäuscht über das Ergebnis, aber wir haben immerhin einen Achtungserfolg erreicht. Damit wird unsere Stimme im Kampf für die Bürgerrechte in diesem Land auch weiterhin gehört werden müssen. So werden wir dafür sorgen, dass die Überwachungsaffären der letzten Monate nicht einfach im Sande verlaufen werden.

Wir werden uns in den nächsten vier Jahren nun eben außerparlamentarisch dafür einsetzen, dass der Überwachungsstaat in Deutschland abgebaut wird. Das ist heute nicht einfacher geworden, aber wir werden selbstverständlich weitermachen.«

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